Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Top-News

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hat die Bereitschaft der Branche zur Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Geflügelhaltung bekräftigt, dafür aber auch politische Unterstützung eingefordert. "Wir teilen die Ziele des Bundeslandwirtschafts- und des Bundesgesundheitsministeriums, den Einsatz von Antibiotika und insbesondere Reserveantibiotika deutlich weiter zu reduzieren", erklärte ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke im Anschluss an das gestrige Treffen von Bundes- und Branchenvertretern, bei dem sich die Wirtschaft verpflichtet hatte, bis zum Herbst eine Reduktionsstrategie auszuarbeiten.



Erste Grundzüge dafür wurden Ripke zufolge schon gestern vorgelegt. Um die darin skizzierten ambitionierten Ziele umzusetzen, ist die Branche aber nach seinen Worten "zwingend auf die Unterstützung der Politik angewiesen". Dies gilt laut dem ZDG-Präsidenten zum Beispiel bei der Zulassung neuer, innovativer Verfahren wie "Competitive-Exclusion"-Kulturen oder Bakteriophagen. Bei "Competitive Exclusion"-Kulturen (CE) wird nach Angaben des Zentralverbandes durch eine Frühbesiedlung mit einer natürlichen Geflügeldarmflora die Besiedlung mit unerwünschten Krankheitserregern und resistenten Keimen deutlich erschwert.



Derartige innovative Behandlungsverfahren müssten kurzfristig zugelassen oder in Pilotprojekten angewendet werden, verlangt Ripke. Die Reduzierung von Antibiotikaresistenzen gehe alle an. Der Verbandschef verwies in diesem Zusammenhang auf die Anwendung von Bakteriophagen sowie das gemeinsame Forschungsvorhaben der Geflügelwirtschaft mit der Freien Universität Berlin zur Entwicklung stufenübergreifender Reduktionsmaßnahmen für Antibiotikaresistente Erreger beim Mastgeflügel (EsRAM), das in den vergangenen drei Jahren mit vielversprechenden Erkenntnissen erprobt worden sei. AgE

 

 

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Während frühe Getreidebestände in Hessen offenbar gut mit der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen fertig wurden, rechnet der Hessische Bauernverband (HBV) bei den späteren Beständen doch mit spürbaren Folgen für Erträge und Qualitäten. Wie HBV-Präsident Karsten Schmal heute in Hüttenberg-Rechtenbach berichtete, liegen die bisher ermittelten Durchschnittserträge bei der Wintergerste deutlich über dem Niveau des Dürrejahres 2018 und leicht über dem Durchschnitt der letzten Jahre.


Beim Winterweizen, der mehr als die Hälfte der hessischen Getreidefläche von rund 280 000 ha einnimmt, ist Schmal weniger optimistisch. Das sehr trockene Wetter mit Temperaturen von deutlich mehr als 30°C habe hier zu einer vorzeitigen Abreife und verkürzter Kornfüllungsphase geführt. Insbesondere auf Ackerböden mit einer geringeren Wasserhaltefähigkeit und -nachlieferung dürften die Erträge voraussichtlich unter dem Durchschnitt liegen, so die Einschätzung des HBV-Präsidenten. Das gilt ihm zufolge auch für andere Feldfrüchte, wobei das Rapsaufkommen zusätzlich durch eine drastische Reduzierung der Anbaufläche von 55 000 ha im Vorjahr auf geschätzt nur noch 35 000 ha begrenzt werde.



Die Futterversorgung ist dafür laut Schmal bisher besser ausgefallen als im Vorjahr. Allerdings könne die Futterlücke aus dem guten ersten und zweiten Silageschnitt nicht überall vollständig geschlossen werden. Der Verbandspräsident wies darauf hin, dass das Grünland jetzt trotz der Niederschläge der vergangenen Woche fast genauso verdorrt sei wie 2018 und kaum noch Ertrag bringen werde. Die Bauern setzten jetzt darauf, dass der Silomais nach dem Regen der letzten Woche gute Erträge bringen werde.


Mit Blick auf die sichtbaren Folgen des Klimawandels und aktuelle Hagelschäden in Teilen Hessens bekräftigte Schmal seine Forderung nach Einführung einer Risikoausgleichsrücklage für landwirtschaftliche Betriebe und die Förderung von Mehrgefahrenversicherungen, auch gegen Dürre. In den USA und vielen südeuropäischen Ländern habe sich die staatliche Unterstützung dieser Versicherungen seit Jahren bewährt, betonte der HBV-Präsident. AgE

 

 

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