Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Top-News

Der Bundesverband der VO-Firmen (BVO) hat davor gewarnt, den Bogen bei den behördlichen Auflagen zur Saatgutaufbereitung und -ausbringung zu überspannen. Am Rande des Saatguthandelstages wies BVO-Geschäftsführer Martin Courbier in Magdeburg darauf hin, dass für die Aussaat von Getreide, das mit fungiziden Beizmitteln behandelt wurde, bei einzelnen Produkten bereits heute die strenge Anwendungsbestimmung NH681 gelte, laut der die Aussaat nur bei Windgeschwindigkeiten unter 5 m/s zulässig sei. Aktuell plane das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Ausweitung dieser Bestimmung auf alle fungiziden Beizmittel.



Nach Darstellung von Courbier wird dadurch die Aussaat von gebeiztem Getreidesaatgut in der Praxis wesentlich erschwert, da beispielsweise Fragen der Windmessung oder des Umgangs mit wechselnden Windverhältnissen auf dem Acker ungeklärt seien. Vor allem für den Anwender, also den Landwirt vor Ort, bringe eine solche Regelung rechtliche Unsicherheiten und finanzielle Risiken mit sich, warnte der BVO-Geschäftsführer.



Der Verband befürwortet stattdessen eine verpflichtende Zertifizierung der Beizstellen, wenn im Gegenzug die geplante "Windauflage" nicht erteilt wird. Diese sei dann aufgrund des behördlichen Nachweises der Sicherheit und Professionalität der Beizanlagen nicht mehr erforderlich, erläuterte der BVO. Der Verband sieht hier die von der Branche getragene SeedGuard GmbH neben anderen zugelassenen Zertifizierungsstellen als Teil des Qualitätssicherungssystems innerhalb der Saatgut-Wertschöpfungskette an. Notwendig wären nach seiner Auffassung auch weitere Untersuchungen zum Wirkstoffgehalt im Abrieb und Staub, um das tatsächliche Risiko der Wirkstoffausbreitung während der Aussaat auszuloten. AgE

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Das Bundeslandwirtschaftsministerium sucht nach Alternativen zu den bisherigen Brüsseler Vorgaben für eine Verschärfung der Düngeverordnung. Dem Vernehmen nach will das Ressort zwar an dem von der Europäischen Kommission geforderten 20 %-Abschlag vom Bedarf bei der Stickstoffdüngung in den roten Gebieten festhalten. Die Vorgabe soll nach seinen Vorstellungen jedoch nicht mehr schlagbezogen, sondern im Durchschnitt der Flächen eines Betriebes umgesetzt werden müssen.



Zudem sollen nach dem Vorschlag des Agrarressorts Betriebe, die im Durchschnitt der Flächen in den roten Gebieten nicht mehr als 170 kg Gesamtstickstoff je Hektar ausbringen, sowohl von dem 20 %-Abschlag als auch von der geforderten schlagbezogenen Obergrenze für organische Düngemittel in Höhe von 170 kg N/ha ausgenommen werden. Auch für Grünland sollen die beiden Verpflichtungen nicht gelten.



Darüber hinaus soll es Ausnahmen vom bislang vorgesehenen Verbot der Herbstdüngung bei Winterraps und bei Zwischenfrüchten in den roten Gebieten geben. Dem Bundeslandwirtschaftsministerium zufolge sollte eine Düngung zulässig sein, wenn gemäß Nmin-Probe nur ein bestimmter Umfang an Stickstoff je Hektar pflanzenverfügbar ist.



Dem Vernehmen nach will die Bundesregierung Anfang Juni der EU-Kommission ein kompromissfähiges Angebot vorlegen. Für kommende Woche hat Ressortchefin Julia Klöckner ihre Länderkollegen nach Berlin eingeladen, um darüber zu beraten. Schließlich muss das Bundesumweltministerium den Vorschlag mittragen. AgE

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