Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

Unser Zertifikat steht unter der Rubrik Zertifikate
für Sie zum Download bereit.
Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Top-News

Eine differenzierte Entwicklung beim Stallbau erwartet der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG), Volker Bruns. Einerseits gehe der Trend zu kleineren Stallgrößen mit höchstem Tierwohlstandard, insbesondere im ökologischen Landbau. Andererseits würden auch künftig große Stalleinheiten mit modernster Technologie und hohen Tierwohlstandards eine wichtige Rolle spielen, sagte Bruns gestern bei der Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Berlin.



Bruns bezeichnete die Schaffung von Rechtssicherheit als grundlegende Voraussetzung für weitere Investitionen in die Tierhaltung. Offene Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft der Kastenstandhaltung, den Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration, der Technischen Anleitung der Reinhaltung der Luft (TA Luft) sowie widersprüchliche Anforderungen zwischen Tierwohl und Umweltschutz müssten dringend geklärt werden.



Der BLG-Vorsitzende warnte davor, die gegenwärtige breite Diskussion um mehr Tierwohl als Modeerscheinung abzutun. Stattdessen tue die Branche gut daran, die gesellschaftlichen Ansprüche ernst zu nehmen und die Debatte offensiv zu führen.



Außer Frage steht für Bruns, dass die Landwirtschaft den geforderten Wandel in der Tierhaltung nicht allein bewerkstelligen kann. Ein Umbau müsse daher mit öffentlichen Mittel gefördert werden.



DBV-Präsident Joachim Rukwied ließ in seiner Begrüßung keinen Zweifel daran, dass die hiesige Landwirtschaft trotz aller Herausforderungen am Standort Deutschland eine Zukunftsbranche bleibe. Sie setze dabei auf den Bankensektor als verlässlichen Partner für die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen. "Genauso wie wir eine verlässliche Politik und unternehmerische Freiräume brauchen, ist eine vertrauensvolle Begleitung unserer Betriebe durch die Kreditwirtschaft wichtig", erklärte Rukwied vor den gut 160 Tagungsteilnehmern, vornehmlich aus dem Bankenbereich. AgE

 

 

mehr...

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) muss künftig alle Studien veröffentlichen, die als Grundlage für die Zulassung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen, Futtermittelzusatzstoffen und gentechnisch veränderten Organismen (GVO) dienen. Die Mehrheit der Abgeordneten des Europaparlaments nahm heute in Straßburg das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Rat und der Europäischen Kommission über die überarbeitete Verordnung "Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette" an. Mit der Trilog-Einigung soll für mehr Transparenz bei den Zulassungsverfahren und für mehr Lebensmittelsicherheit gesorgt werden.



Alle einer Bewerbung zugrunde liegenden Studien sollen in einer Datenbank erfasst werden. Die Pflicht zur Veröffentlichung gilt allerdings unter dem Vorbehalt, dass gravierende geschäftliche Interessen der betroffenen Unternehmen verletzt werden. Ferner ist vorgesehen, dass die für Genehmigungsverfahren durchgeführten Studien bei der EFSA angemeldet werden; dadurch soll das Zurückhalten von unliebsamen Ergebnissen erschwert werden. Die europäische Zulassungsbehörde soll zudem insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Antragstellung beraten und von der EU-Kommission mit der Durchführung eigener Studien betraut werden können.



Mit der neuen Transparenz-Verordnung soll auch eine stärkere Einbindung der EU-Mitgliedstaaten in die Verwaltungsstruktur und die wissenschaftlichen Gremien der EFSA einhergehen. Bei Studien zur Vorlage von Produktzulassungsanträgen werden zudem Konsultationen von Interessenträgern und der Öffentlichkeit vorgeschrieben. Außerdem soll die Risikokommunikation verbessert werden.



Die Berichterstatterin der Europäischen Volkspartei (EVP), Pilar Ayuso, unterstrich, dass die Verordnung einen Entscheidungsprozess auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse ermögliche, um so ein hohes Sicherheits- und Gesundheitsniveau in Europa zu gewährleisten.



Der agrarpolitische Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament, Martin Häusling, zeigte sich überzeugt, dass die Neuzulassung von Glyphosat mit den neuen Regeln kein "Selbstläufer" werde. AgE

mehr...

Newsletter Vor Ort