Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Hilfen für die wetter- und schädlingsgeplagte Forstwirtschaft in Deutschland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner heute in Nauen angekündigt, wo sie anlässlich des "Internationalen Tages des Waldes" an einer Baumpflanzaktion teilnahm. Stürme, Dürre und der Borkenkäferbefall hätten 2018 zu einem Katastrophenjahr für die heimischen Wälder gemacht, erklärte Klöckner. Insgesamt seien mehr als 30 Mio m3 Schadholz angefallen. Und der anhaltende, gravierende Borkenkäferbefall werde zum Absterben weiterer Waldflächen führen.



Wie die Ministerin hervorhob, hat sie bereits 2018 zusätzlich 25 Mio Euro zur Beseitigung von Waldschäden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) bereitgestellt. Daneben werde es für Waldeigentümer steuerliche Erleichterungen geben. Ferner verwies Klöckner auf Hilfen, die sie gemeinsam mit den Bundesländern auf den Weg gebracht habe, darunter Maßnahmen zur Räumung von Schadflächen, zum Waldschutz und zur Wiederaufforstung. Außerdem arbeite das Ressort an einem einheitlichen und kontinuierlichen Monitoringsystem.



Der Präsident der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) - Die Waldeigentümer", Hans-Georg von der Marwitz, nahm die Baumpflanzaktion zum Anlass, von der Bundesregierung einen "Pakt für den Wald" zu fordern, der ressortübergreifend für die Rettung der Wälder sorgt. Die Waldeigentümer könnten die Folgen der Wetterextreme nicht alleine bewältigen. Sie bräuchten Hilfen für die Schadensaufarbeitung und Wiederaufforstung. "Stabile und vitale Wälder sind unser aller Lebensgrundlage" unterstrich von der Marwitz. Daher müsse ihre Rettung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden.



Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) stellte anlässlich des Aktionstages zwei neue forstwirtschaftliche Bildungsinitiativen für Kinder und junge Menschen unter anderem in Tansania vor, die von Deutschland mit umgerechnet 1,76 Mio Euro unterstützt werden. Oft fehle es an Wissen über die Wälder. Dabei sei das eine Hauptvoraussetzung für deren Schutz. AgE

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Die Landwirtschaft kann für eine erfolgreiche Entwicklung ländlicher Räume eine wesentliche Rolle spielen. "Prosperierende Regionen brauchen eine für die Bevölkerung attraktive Kulturlandschaft", betont der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft (DSK), Dr. Helmut Born, im Interview mit AGRA-EUROPE. Diese gebe es ohne wirtschaftende Landwirte nicht. Deshalb müsse es ein gemeinsames Ziel der gesamten Bevölkerung bleiben, den Flächenverbrauch durch Überbauung in Grenzen zu halten.



Umgekehrt müssen die Bauernfamilien dem Stiftungsvorsitzenden zufolge deutlich machen, dass auch sie Probleme, etwa bei der Einhaltung von Nährstoffkreisläufen in dieser Kulturlandschaft, ernst nehmen und lösen wollten. Das gelte selbstverständlich auch für die Wahrung des Artenreichtums in der Landschaft. Dazu notwendige extensivere Wirtschaftsweisen, Blühstreifen und Feldlerchenfenster erhöhten die Kosten in der Landwirtschaft und brauchten deshalb einen verlässlichen finanziellen Ausgleich.



Im Interview verweist Born auf "den Faktor Mensch", der darüber entscheide, ob sich eine Region positiv entwickelt oder den Anschluss verpasst. "Nur wenn unternehmerische Neugierde, Selbstständigkeit und Risikobereitschaft im Denken und Handeln der Bevölkerung fest verankert sind, wird eine Region prosperieren und mit immer neuen, wissensbasierten Produkten wirtschaftlich erfolgreich sein", ist der frühere Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) überzeugt.



Förderpolitik könne und dürfe immer nur Hilfe zur Selbsthilfe der Menschen sein. "So intensiv Förderkulissen auf europäischer und deutscher Ebene ausgearbeitet sein mögen, für die Bevölkerung und Wirtschaft vor Ort hat der jeweilige Landkreis die größte Entscheidungskompetenz", stellt Born heraus. Die aktuellen Modellprojekte mit Regionalbudgets in der Strukturförderung für Landkreise und Kommunen gingen daher in die richtige Richtung. AgE

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