Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Die zulässigen Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittelrückstände bei Lebensmitteln sind in Deutschland und der Europäischen Union auch im Jahr 2017 nur sehr selten überschritten worden. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) berichtete, sank die betreffende Beanstandungsquote in Deutschland von 1,7 % im Jahr 2016 auf 1,1 % im Berichtsjahr. Bei Produkten aus anderen Partnerländern der EU betrug der Anteil 1,9 %, was einem Anstieg um 0,3 Prozentpunkte entsprach. Lebensmittel aus Drittstaaten überschritten in 6,3 % der Fälle den Höchstgehalt; gegenüber 2016 gab es hier keine Veränderung.



Wie in den Vorjahren traten laut BVL bei vielen Lebensmitteln, deren Verzehr besonders hoch ist, wie beispielsweise Kartoffeln, Karotten oder Äpfeln, nur wenige Rückstandshöchstgehaltsüberschreitungen auf. Zu den Lebensmitteln mit den höchsten Beanstandungsquoten mit einer Probenzahl größer als 100 gehörten schwarzer und grüner Tee mit 7,4 %, frische Kräuter mit 7,3 % und Paprika mit 5,5 %. Von sehr hohen Beanstandungsquoten waren - wie in den Vorjahren - eher selten verzehrte exotische Obst- und Gemüsesorten wie die Indischen Wassernabel oder Granatäpfel, Lychees und Papayas betroffen.


Insgesamt 22 Mal oder in 0,8 % der Proben wurden Lebensmittel tierischen Ursprungs beanstandet, hauptsächlich wegen Fipronil, aber auch wegen erhöhten Glyphosatgehalts in Honig. Bei Getreide gab es eine Rote Karte in zwölf Fällen oder anteilig 1,6 % der untersuchten Produkte in der Gruppe; in acht Fällen ging es dabei um Reis und ansonsten um Buchweizen. Verarbeitete Lebensmittel wurden bei 1,8 % der Proben beanstandet.


Die Belastung von ökologisch erzeugten Produkten mit Pflanzenschutzmittelrückständen war dem BVL zufolge auch 2017 „verglichen mit der der Probengesamtheit deutlich niedriger“. Insgesamt 77,3 % der Proben hätten hier keine quantifizierbaren Rückstände aufgewiesen, verglichen mit 41,9 % bei den konventionell hergestellten Produkten. Gegenüber 2016 ist der Anteil von Proben ohne Rückstandsnachweise bei den biologisch erzeugten Waren um 6,4 Prozentpunkte gestiegen. AgE

 

 

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Die im Juni 2017 in Kraft getretene neue Düngeverordnung zeigt deutliche Auswirkungen. „Bereits nach dem ersten Düngejahr sind erhebliche Veränderungen in der Tierhaltung, in den Betriebsstrukturen und beim Düngereinsatz festzustellen“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, heute in Berlin. Rukwied nannte einen spürbaren Rückgang des Einsatzes von stickstoffhaltigen Handelsdüngern und Klärschlamm, einen überproportionalen Rückgang der Bestände von Rindern und Schweinen sowie erhöhte Investitionen in neue Ausbringungstechnik.

 

Zwar sei die Düngeverordnung nicht der alleinige Treiber dieser Entwicklungen, räumte der DBV-Präsident ein. Sie verstärke jedoch den langfristig leicht rückläufigen Trend in der Tierhaltung. Viele Indikatoren zeigten außerdem, dass sich diese Effekte in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter verstärken dürften.

 

„Eine fundierte Bewertung der Wirkung des neuen Düngerechts erfordert die Sammlung von Erfahrungen mit der Umsetzung und verbietet gesetzgeberische Schnellschüsse“, mahnte Rukwied. Auch die EU-Kommission müsse mit Blick auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur unzureichenden Umsetzung der Nitratrichtlinie in Deutschland akzeptieren, „dass die angestrebte Wirkung des neuen Düngerechts in der Landwirtschaft und für den Gewässerschutz nicht schon nach wenigen Monaten abschließend beurteilt werden kann“. AgE

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