Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Top-News

Eine Stabilisierung des Wirtschaftsergebnisses der bundesdeutschen Landwirtschaft dürfte allein dem aktuellen Exportboom beim Schweinefleisch geschuldet sein. Das prognostiziert der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) für das laufende Wirtschaftsjahr 2019/20 mit Verweis auf die Buchführungsergebnisse von Haupterwerbsbetrieben aus der Kampagne 2018/19 und den ersten sechs Monaten von 2019/20 sowie Trendanalysen.



Wie der VLK heute in Berlin ausführte, dürften die Gewinne im Durchschnitt aller Betriebe und Regionen voraussichtlich um 6 000 Euro auf rund 60 000 Euro zunehmen. Allerdings müsse die Mehrzahl der Unternehmen wahrscheinlich ein geringeres Einkommen hinnehmen. So seien durch die Trockenheit im Sommer 2019 erneut nur unterdurchschnittliche Erntemengen eingefahren worden. In Verbindung mit rückläufigen Preisen für Getreide, Milch und Rindfleisch dürften die Unternehmensergebnisse der Ackerbau- und Futterbaubetriebe im Vergleich zum Vorjahr spürbar sinken.



Im Ackerbau werden die Gewinne den Kammerprognosen zufolge im aktuellen Wirtschaftsjahr von 49 000 Euro im Saarland bis 68 000 Euro in Niedersachsen im jeweiligen Schnitt reichen. Für den Futterbau errechne sich eine Bandbreite von 42 000 Euro in Schleswig-Holstein bis 65 000 Euro im Saarland. In den Hochburgen der Schweinehaltung seien dagegen Unternehmensergebnisse von mehr als 100 000 Euro möglich.



Der VLK hob hervor, dass zur finanziellen Anspannung in allen Betrieben auch Belastungen durch das verschärfte Fachrecht, steigende Bodenpreise und einen höheren Bürokratieaufwand hinzukämen. Außerdem dominiere das Gefühl, von den Politikern und Verbrauchern nicht gehört und verstanden zu werden. Insofern sei die Stimmung bei den Landwirten schlechter, als es allein durch die Wirtschaftskennzahlen erklärt werden könne. AgE

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Forderungen nach einem Politikwechsel haben Agrar- und Ernährungspolitiker verschiedener Bundestagsfraktionen anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) erhoben. Für die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Kirsten Tackmann, sollte die Messe zu einer aus ihrer Sicht notwendigen Neuorientierung der Agrarpolitik genutzt werden. Ein Weiter-so dürfe es nicht geben, mahnte Tackmann an und führte die erwarteten Proteste des "kompletten Berufsstands, egal ob öko oder konventionell, groß oder klein" an. Die Landwirtschaft brauche Zukunftsperspektiven und gesellschaftliche Unterstützung.



Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff verwies auf die tiefe Verunsicherung vieler Bäuerinnen und Bauern, die sich von der Gesellschaft nicht mehr verstanden fühlten. "Viele wissen nicht, wie es weitergeht", so Ostendorff. Er warf Union und SPD vor, die Probleme zu vertagen. Die Landwirtschaft brauche endlich eine Zukunftsperspektive, um die notwendige gesellschaftliche Unterstützung zu bekommen. Das gehe nur, "wenn die Bundesministerin endlich Umwelt-, Klima-, Tierschutzziele mit dem Erhalt der bäuerlichen Betriebe verbindet".



Die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Ursula Schulte, sprach sich dafür aus, die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit zum Schwerpunkt der Ernährungspolitik in diesem Jahr zu machen. "Wir brauchen Verbesserungen bei den Lebensmittelkontrollen hinsichtlich der gesamten Kontrollstruktur, der Anzahl der Kontrollen und Kontrolleure und ihrer Ausbildung", erklärte Schulte. Die Kontrollergebnisse müssten transparent sein; die Verbraucher sollten wissen dürfen, wie sauber die Küche in ihrem Lieblingsrestaurant sei.



Auch Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und den Sachkundeanforderungen in Fleischzerlegebetrieben sowie in der Gastronomie gehören der SPD-Politikerin zufolge zum dringend notwendigen Gesamtkonzept sicherer Lebensmittel. Deshalb müssten die im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit endlich umgesetzt werden. Wichtig sei dabei insbesondere die Beseitigung der Schwachstellen bei der Lebensmittelüberwachung auf Basis des sogeannnten "Engels-Gutachtens". AgE

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