Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

Unser Zertifikat steht unter der Rubrik Zertifikate
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Aktuelles

21.01.19

Am 20.02.2019, um 09:30 Uhr, in das Gasthaus "Beermann" in Wendenborstel

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Am 21.02.2019, um 13:30 Uhr, in das "Gesellschaftshaus Märtens" in Mellinghausen

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Am 25.02.2019, um 09:30 Uhr, in der Gaststätte "Thöles Hotel" in Bücken

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Top-News

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner setzt bei der Erarbeitung der nationalen Ackerbaustrategie auf das Know-how der Praxis. „Mir ist es wichtig, mit den Praktikern im Gespräch zu bleiben, denn sie wissen, wie es geht“, erklärte die Ministerin nach einem Treffen mit Mitgliedern des 2017 noch unter ihrem Amtsvorgänger eingerichteten Praktikernetzwerks sowie mit Wissenschaftlern des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und des Thünen-Instituts (TI).

 

„Die Landwirte bringen ihre Sichtweise unabhängig von formalen Beteiligungsverfahren ein“, hob Klöckner hervor. Das helfe bei der Erarbeitung möglichst effektiver Regelungen und der Vermeidung unnötiger Bürokratie.

 

Gegenstand der heutigen Beratung waren der Ministerin zufolge Vorschläge der Wissenschaftler zur geplanten Ackerbaustrategie. Dazu gebe es verschiedene Handlungsfelder im Hinblick auf Boden, Fruchtfolge und Düngung sowie den Pflanzenschutzmitteleinsatz, die Pflanzenzüchtung, die Digitalisierung, die Biodiversität in der Agrarlandschaft und die Luftreinhaltung. „Sämtliche Maßnahmen werden dabei selbstverständlich einer ökonomischen Folgenabschätzung unterzogen“, versicherte Klöckner. Gemeinsam mit dem Praktikernetzwerk habe sie Ideen und Ansätze beraten, um bestehende Zielkonflikte einzudämmen oder gar zu lösen.

 

Die Ministerin bekräftigte ihr Ziel, im Herbst dieses Jahres eine Ackerbaustrategie vorzulegen. Ziele seien die Sicherstellung einer vielfältigen Ernährungsgrundlage und die Bereitstellung biobasierter Rohstoffe, ferner der Schutz der natürlichen Ressourcen einschließlich des Klimaschutzes sowie schließlich der Erhalt und die Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft. AgE

 

 

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Die Bundesregierung bevorzugt eigenen Angaben zufolge keine der möglichen Wege zur Beendigung des Kükentötens. Man habe hinsichtlich der aktuell in Frage kommenden Alternativen Bruderhähne, Zweinutzungsrassen und Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei keine Präferenz, heißt in der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke. Allerdings ist die Regierung der Ansicht, dass sich das Kükentöten in der Breite am schnellsten mit der Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei beenden lasse.



Die Brütereien müssten mit dem Kükentöten aufhören, „sobald ihnen praxistaugliche Alternativen zur Verfügung stehen“, bekräftigt die Bundesregierung. Nach ihrer Darstellung wird die Firma SELEGGT die Markteinführung des an der Universität Leipzig entwickelten endokrinologischen Verfahrens zur Geschlechtsbestimmung gemeinsam mit Rewe vornehmen. Nachdem mittels dieses Verfahrens erzeugte Konsumeier bis vor kurzem ausschließlich in Berliner Rewe-Filialen erhältlich seien, solle das Angebot bis Jahresende auf alle Rewe-Läden im Bundesgebiet ausgedehnt werden. Ab 2020 solle das Verfahren auch anderen Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden. Den Brütereien wolle SELEGGT das Verfahren als kostenneutrale Dienstleistung zur Verfügung stellen.



Linken-Agrarsprecherin Dr. Kirsten Tackmann hielt der Bundesregierung vor, sie setze bei der Beendigung des Kükentötens, wie bereits bei der Ferkelkastration, nicht auf die tierschutzgerechtesten Lösungen. „Mit Zweinutzungsrassen und Bruderhahninitiativen würde das Töten der männlichen Küken der Legelinien wirklich beendet“, so die Abgeordnete. Die Voraussetzung dafür sei der nötige politische Willen. Hingegen dürften Widerstände bei Verarbeitungs- und Handelskonzernen nicht hingenommen werden.



Tackmann kritisierte eine ungleiche Förderung zugunsten technischer Lösungen. Selbstverständlich müsse demgegenüber eine mindestens gleichberechtigte Unterstützung von Bruderhahninitiativen und Zweinutzungsrassen sein. Die Linken-Politikerin kritisiert, dass bei technischen Methoden das Töten männlicher Küken der Legelinien aus rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen nicht beendet, sondern lediglich zeitlich vorgezogen werde. „Das bleibt aus Tierschutzsicht falsch“, betonte die „gelernte“ Tierärztin. AgE

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