Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

Unser Zertifikat steht unter der Rubrik Zertifikate
für Sie zum Download bereit.
Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Top-News

Die Politik könnte ein hohes Tierwohlniveau in Deutschland durchsetzen, ohne dass es zu einer Verlagerung der Tierhaltung ausländische Standorte mit niedrigeren Standards kommt. Diese Auffassung vertritt die Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA) im Zwischenbericht ihres vor sieben Jahren eingerichteten Fachforums Nutztiere. Die Wissenschaftler begründen ihre Einschätzung mit der sehr hohen Bedeutung, die die hiesige Bevölkerung dem Tierwohl im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Zielen beimesse.

 

Eine Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Strategie sieht die DAFA in dem erforderlichen politischen Willen, die Entwicklung der Nutztierhaltung "kraftvoll" zu gestalten. Dabei müsse unter anderem geklärt werden, wie weit Deutschland seine Nutztierhaltung von dem "Kostenminimierungspfad" fortführen wolle, der sich in einer globalisierten Wirtschaft für den Großteil der Produktion mehr oder weniger automatisch einstelle.

 

Politisch entschieden werden müsse ferner darüber, ob Deutschland die Weiterentwicklung seiner Nutztierhaltung im nationalen Alleingang oder im Einklang mit den anderen Mitgliedstaaten betreiben und anspruchsvolle Tierwohlziele nur in einem hochpreisigen Nischensegment oder in der gesamten Breite des Agrarsektors realisiert werden solle.

 

Schließlich müsse die Politik eine Antwort darauf geben, wie Zielkonflikte etwa zwischen "Tierwohl" und "Emissionsminderung" ausbalanciert werden können. "Die konkrete Beantwortung solcher Fragen wäre von großer Bedeutung, um sowohl der Wirtschaft als auch der Wissenschaft eine bessere Orientierung für ihr künftiges Handeln zu geben", heißt es in dem DAFA-Zwischenbericht. AgE

mehr...

Der Kali- und Salzhersteller K+S hat seien Erfolgskurs im zweiten Geschäftsquartal 2019 fortgeführt. Wie der Konzern heute berichtete, konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vorjahresvergleich maßgeblich aufgrund höherer Düngemittelpreise und Produktionssteigerungen um fast ein Viertel auf 130 Mio Euro gesteigert werden. Der Umsatz legte um 8 % auf 879 Mio Euro zu.

 

Im Jahr 2018 war das Unternehmen über weite Strecken durch niedrige Wasserstände an der Werra gelähmt. Zuletzt konnte an diesem Standort sowie für das Werk in Bethune jedoch von einem höheren Ausstoß berichtet werden. Auf die operativen Geschäftseinheiten bezogen meldete K+S für "Europe+" im Zeitraum April bis Juni 2019 gegenüber der Vorjahresperiode ein Erlösplus von 10 % auf 627 Mio Euro sowie einen Anstieg des EBITDA um 30 % auf 128 Mio Euro. In der operativen Einheit "Americas" wuchs der Umsatz um 5 % auf 251 Mio Euro, wohingegen das EBITDA um 37 % auf 14 Mio Euro schrumpfte.

 

Hinsichtlich der neu formierten Kundensegmente konnte der Konzern vor allem in der Sparte Landwirtschaft eine positive Zwischenbilanz ziehen. Höhere Preise und gestiegene Absatzmengen bedingten einen Umsatzzuwachs von 15 % auf 440 Mio Euro und eine Verbesserung des EBITDA um fast die Hälfte auf 95 Mio Euro. Im Bereich Industrie wurden 283 Mio Euro erlöst; das waren 2 % mehr als im Vorjahr. Das EBITA war hingegen laut Zwischenbericht um 8 % rückläufig; ein absoluter Betrag wurde nicht genannt.

 

Unterdessen führten gestiegene Preise, insbesondere für Wasserenthärtungssalze in Nordamerika, und positive Währungseffekte im Segment Verbraucher zu einem Aufschlag von 6 % auf 109 Mio Euro beim Erlös und von gut einem Fünftel auf 9 Mio Euro beim Ergebnis. Der Geschäftsbereich Gemeinden schneidet im zweiten Quartal laut Konzern üblicherweise schwach ab. So sank auch zuletzt der Umsatz, und zwar verglichen mit dem Vorjahr um 2 % auf 47 Mio Euro. Ein Fehlbetrag von 18 Mio Euro wurde für das EBITDA ausgewiesen.

 

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr eine deutliche Ergebnissteigerung. Nach 606 Mio Euro im Vorjahr sollen zwischen 730 Mio Euro und 830 Mio Euro erzielt werden. AgE

mehr...

Newsletter Vor Ort