Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Um einer weiteren Verbreitung der gering pathogenen aviären Influenza (LPAI) des Virustyps H3N1 vorzubeugen, hat das belgische Landwirtschaftsministerium jetzt die Biosicherheitsmaßnahmen für die gewerblichen Geflügelhalter verschärft. So müssen diese Betriebe seit Montag unter anderem Stichproben auf den Virus testen lassen, wenn auf Stallniveau der Futter- und Wasserverbrauch der Tiere um mehr als 20 % sinkt, die wöchentliche Sterblichkeit die Grenze von 3 % übertrifft oder die Legeleistung während zwei Tagen um mehr als 5 % abnimmt.



Außerdem sollen dem Ministerium zufolge alle gewerblichen Geflügelhalter dafür sorgen, dass Fahrzeuge, die das Betriebsgelände befahren, gründlich mit einem zugelassenen Biozid desinfiziert werden. Ferner darf Geflügel von unterschiedlichen Betrieben nicht in einem Fahrzeug gleichzeitig transportiert werden. Der Zugang zu den Ställen ist für betriebsfremde Personen verboten; Schutzkleidung ist Pflicht. Darüber hinaus haben Betriebe mit infizierten Tieren Mist, Gülle und Einstreu aus den betroffenen Ställen zu desinfizieren.



Nach Angaben der Föderalen Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) waren am Dienstag insgesamt 40 Betriebe von der Tierkrankheit betroffen. Der belgische Boerenbond zeigte sich über die rasche Ausbreitung alarmiert. Obwohl es sich um einen gering pathogenen Virus handle, verursache dieser umfangreiche Produktionsrückgänge und erhöhe die Sterblichkeit der Tiere.



Deshalb fordert der FAVV die Keulung der Tiere in den betroffenen Ställen. Dieser Maßnahme muss allerdings die EU-Kommission zustimmen. Das gilt auch für die von den Landwirten verlangten Entschädigungszahlungen für betroffene Geflügelhalter. Der belgische Tiergesundheitsfonds wird mit steuerähnlichen Abgaben der Geflügelhalter finanziert. Nach aktuellem Stand wären Entschädigungszahlungen für Einbußen durch H3N1 nach EU-Recht unzulässige staatliche Beihilfen. AgE

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Der Bundesverband der VO-Firmen (BVO) hat davor gewarnt, den Bogen bei den behördlichen Auflagen zur Saatgutaufbereitung und -ausbringung zu überspannen. Am Rande des Saatguthandelstages wies BVO-Geschäftsführer Martin Courbier in Magdeburg darauf hin, dass für die Aussaat von Getreide, das mit fungiziden Beizmitteln behandelt wurde, bei einzelnen Produkten bereits heute die strenge Anwendungsbestimmung NH681 gelte, laut der die Aussaat nur bei Windgeschwindigkeiten unter 5 m/s zulässig sei. Aktuell plane das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Ausweitung dieser Bestimmung auf alle fungiziden Beizmittel.



Nach Darstellung von Courbier wird dadurch die Aussaat von gebeiztem Getreidesaatgut in der Praxis wesentlich erschwert, da beispielsweise Fragen der Windmessung oder des Umgangs mit wechselnden Windverhältnissen auf dem Acker ungeklärt seien. Vor allem für den Anwender, also den Landwirt vor Ort, bringe eine solche Regelung rechtliche Unsicherheiten und finanzielle Risiken mit sich, warnte der BVO-Geschäftsführer.



Der Verband befürwortet stattdessen eine verpflichtende Zertifizierung der Beizstellen, wenn im Gegenzug die geplante "Windauflage" nicht erteilt wird. Diese sei dann aufgrund des behördlichen Nachweises der Sicherheit und Professionalität der Beizanlagen nicht mehr erforderlich, erläuterte der BVO. Der Verband sieht hier die von der Branche getragene SeedGuard GmbH neben anderen zugelassenen Zertifizierungsstellen als Teil des Qualitätssicherungssystems innerhalb der Saatgut-Wertschöpfungskette an. Notwendig wären nach seiner Auffassung auch weitere Untersuchungen zum Wirkstoffgehalt im Abrieb und Staub, um das tatsächliche Risiko der Wirkstoffausbreitung während der Aussaat auszuloten. AgE

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