Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Top-News

Beim EU-Agrarratstreffen der Landwirtschaftsminister am Montag und Dienstag kommender Woche in Luxemburg soll erneut über den Strategieplan-Verordnungsentwurf zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beraten werden. Konkret ist ein Gedankenaustausch über die Direktzahlungen und die Sektorprogramme in der Ersten Säule geplant. Entscheidungen zur GAP sind indes weiterhin nicht in Sicht.


Derweil plant Frankreich die Vorlage einer Gemeinsamen Erklärung, die von 16 weiteren Mitgliedstaaten unterstützt wird, und in der ein stabiles EU-Agrarbudget begleitend zur Reform eingefordert wird. Deutschland hat diese Erklärung nicht unterzeichnet.



Des Weiteren wird EU-Agrarkommissar Phil Hogan die Minister wieder über die aktuelle Lage auf den landwirtschaftlichen Märkten unterrichten. Sorgen machen sich viele Mitgliedstaaten hier aufgrund der Unsicherheit über den Brexit sowie angesichts der von den Vereinigten Staaten angekündigten Vergeltungszölle für Airbussubventionen auf EU-Agrarprodukte. Die US-Zölle sollen in einem eigenen Tagesordnungspunkt diskutiert werden. Hierauf hatten Spanien und Italien gedrängt.


Darüber hinaus wollen die Agrarressortchefs über die EU-Waldstrategie nach 2020 beraten. Schwerpunktmäßig soll es hierbei insbesondere um mögliche Anpassungen gegen den Klimawandel und das Kohlenstoffspeicherpotential der Wälder gehen. Ein weiteres Thema ist in dem Zusammenhang die von der Kommission bereits im Sommer vorgelegte Mitteilung zum weltweiten Waldschutz.



Befassen wird sich Agrarrat außerdem erneut mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der diesbezüglichen Lage in der EU. Geplant ist ferner ein Austausch über die Lebensmittelsicherheit, wobei konkret über die aktuellen Fälle von Listeriainfektionen gesprochen werden soll.



Ebenfalls noch auf der Tagesordnung stehen die Berichte über die Konferenzen zur Bioökonomie im Juli in Helsinki sowie zur Konferenz Generationswechsel in der Landwirtschaft im August im slowenischen Ptuj. Schließlich will die Italienische Delegation über die Ausbreitung der Marmorierten Baumwanze informieren, die erhebliche Schäden im Obst- und Gemüsesektor verursachen kann.



Neben den Agrarthemen werden außerdem diverse Fischereifragen auf dem Treffen in Luxemburg erörtert. Mit Spannung wird von der betroffenen Branche die Einigung über die Fischfangquoten in der Ostsee für das kommende Jahr erwartet. AgE

 

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In Österreich sind im Jagdjahr 2018/19 deutlich weniger Wildschweine geschossen worden als im Jahr zuvor. Das geht aus der Abschussstatistik hervor, die Statistik Austria heute vorgelegt hat. Demnach wurden im Berichtszeitraum landesweit 30 500 Stück Schwarzwild erlegt, rund 24 % weniger als im Jahr zuvor. Auch für andere Wildarten meldete die Behörde verringerte Abschusszahlen. Demnach gingen die Abschüsse von Rotwild 2018/19 gegenüber dem Vorjahr um fast 11 % auf rund 55 000 Stück und die von Gamswild um 2 % auf 20 700 Stück zurück.

 

Die Abschusszahl von Rehwild blieb mit 285 000 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Insgesamt wurden von Schalenwild mit 395 000 Tieren rund 4 % weniger erlegt als im Jagdjahr 2017/18. Die Abschüsse von sonstigem Haarwild bewegte sich mit 219 000 in etwa auf Vorjahresniveau, wobei die Zahl erlegter Hasen um 8 % auf 102 000 zulegte, während die Abschüsse von Füchsen um 9 % auf 61 400, von Mardern um 7 % auf 21 100 und von Wieseln um 19 % auf 8 300 zurückgingen.

 

Auch beim Federwild registrierte Statistik Austria für den Berichtszeitraum einen Rückgang der Abschüsse, und zwar um 2 % auf 122 000. Hierzu trug wesentlich bei, dass die Zahl erlegter Wildenten um 23 % auf 39 200 sank. Dagegen wurden mit 59 700 Stück fast 18 % mehr Fasane erlegt. Bei den Wildgänsen erhöhte sich die Abschusszahl im Vorjahresvergleich sogar um 65 % auf 2 600. Die Gesamtzahl der von Jägern in Österreich für 2018/19 gemeldeten Abschüsse bezifferte Statistik Austria auf 736 000 und damit auf fast 3 % weniger als im Jahr davor. AgE

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