Die Zahl ökologisch wirtschaftender Betriebe steigt kontinuierlich. Der zunehmenden Nachfrage hinsichtlich einer Vermarktung von ökologisch erzeugten Erzeugnissen tragen wir Rechnung, indem wir seit Juni 2018 gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert sind.

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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) haben die landwirtschaftliche Tierhaltung als einen der Hauptverursacher der Feinstaubbelastung in Deutschland ausgemacht. Laut einer bislang nicht veröffentlichten Studie des MPIC, über die das ARD-Magazin "Monitor" gestern berichtete, verbindet sich der Ammoniak aus der Gülle mit Abgasen aus der Industrie und dem Straßenverkehr und bildet so Feinstaub. Insgesamt sei die Landwirtschaft für 45 % der gesamten Feinstaubbelastung in Deutschland verantwortlich, die hierzulande jedes Jahr zu 120 000 vorzeitigen Todesfällen bei Menschen führe.



Aus ihren Ergebnissen schlussfolgern die Forscher, dass alleine aufgrund der Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft jedes Jahr rund 50 000 Menschen in Deutschland vorzeitig sterben. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner räumte ein, dass es auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben Probleme mit Ammoniak-Emissionen gebe. Die Minderung des Ausstoßes durch technische Maßnahmen wie zum Beispiel die Vergärung von Gülle in Biogasanlagen brauche aber Zeit.



Von den Grünen im Bundestag kamen indes Rufe nach neuen Vorgaben für die Abluftreinigung in der Tierhaltung und auch nach einem "Ende der Massentierhaltung". Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, kritisierte die Studie und die von den Autoren gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Todesopfer als "hochgradig unseriös, geradezu unmoralisch". Rukwied wies darauf hin, dass es bereits eine Reduktionsstrategie für Ammoniak aus der Tierhaltung gebe. Die Studienlage zum Thema Feinstaub sei in hohem Maße volatil.



Der DBV-Umweltbeauftragte Eberhard Hartelt hält es für "hoch spekulativ und auch nicht für gerechtfertigt", die Landwirtschaft "als Mörder hinzustellen". Die Vegane Gesellschaft Deutschland stellte die Frage in den Raum, ob es nach den Diesel-Fahrverboten in den Innenstädten nun nicht auch Fleischverbote geben müsste. Zudem müsse es "Musterklagen" geben, die die „Verursacher-Betriebe dicht machen“. AgE

 

 

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Die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells hat der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, hervorgehoben. "Genossenschaften sind in der Lage, neueste Techniken wie die Digitalisierung aufzugreifen und für ihre Mitglieder nutzbar zu machen", sagte Holzenkamp beim heutigen Fachpanel "Landwirtschaft digital - gemeinsam in Genossenschaften" im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin. Seiner Überzeugung nach gelingt das umso besser, je mehr die Mitglieder hinter ihrem Unternehmen stehen.



Der DRV-Präsident erinnerte an die über hundertjährige Erfolgsgeschichte der Genossenschaftsorganisation in Deutschland. Die genossenschaftliche Idee sei einfach und genial zugleich. "Genossenschaften liefern Lösungen für Herausforderungen unserer Zeit und können auch in Schwellen- und Entwicklungsländern Motor für die wirtschaftliche Entwicklung sein", so Holzenkamp. Im Hinblick einer raschen Digitalisierung der Land- und Ernährungswirtschaft rät der Verbandspräsident zur Kooperation, "anstatt darauf zu warten, dass internationale Großkonzerne das Feld unter sich aufteilen".



Zuvor hatte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Michael Stübgen, auf die Potentiale der Digitalisierung für die Land- und Ernährungswirtschaft hingewiesen. "Digitale Technologien bieten das Potential, den Hunger in der Welt wirksamer zu bekämpfen und dabei nachhaltiger mit begrenzten Ressourcen umzugehen", erklärte Stüben bei der Eröffnung des GFFA. Darüber hinaus könnten diese für mehr Tierwohl, eine höhere Qualität von Lebensmitteln sowie für die Verbesserung der Verbraucherinformation sorgen. Allerdings gebe es noch offene Fragen, etwa nach einem besseren Zugang der Landwirte zu solchen Technologien sowie nach Datensicherheit und Datenhoheit, räumte der Staatssekretär ein. AgE

 

 

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